Facebook Werberichtlinien – Don’t mess with meta

Meta Werbeanzeigen können deinen Online-Shop und deine Websites in komplett andere Sphären pushen und dir Traumeinnahmen ermöglichen.

Wir zeigen dir in diesem Beitrag, worauf du achten musst, um nicht versehentlich dein Werbekonto und damit deine Reputation zu zerstören. Denn einmal gesperrt, kann dich ausbleibende Werbung ein Vermögen kosten.

Wenn du planst Werbung auf Meta zu schalten, ist das der wichtigste Beitrag deines Lebens. Knapp 2,1 Mrd. Menschen sind täglich auf der Plattform unterwegs. Ein gigantisches Potenzial für dein Shopwachstum.

Nutze es!

Spoiler: Wenn du unsicher bist, wie du am besten ein Werbekonto nutzen sollst oder aktuell Probleme mit deinem bestehenden Werbekonto hast, dann haben wir am Ende dieses Beitrags eine Lösung für dich.

Warum Meta (Facebook) Richtlinien hat?

Die Richtlinien wurden von Meta – ehemals Facebook – eingeführt, um sicherzustellen, dass alle Werbeanzeigen, die auf der Plattform geschaltet werden, sowohl für die Nutzer als auch für das Unternehmen selbst sicher und positiv sind.

Meta hat nur ein Ziel: Die Menschen möglichst lange auf der Plattform zu halten, um mehr Werbung schalten zu können und damit mehr zu verdienen. Flywheel of money!

Wenn deine Werbung dazu beiträgt, dass Nutzer genervt oder gar beleidigt sind, springen sie von der Plattform ab. Das möchte Meta unter allen Umständen vermeiden.

Die Richtlinien dienen dazu, eine klare Linie zwischen akzeptabler und inakzeptabler Werbung zu ziehen und stellen sicher, dass die Inhalte, die den Nutzern präsentiert werden, ihren Interessen entsprechen und nicht irreführend, beleidigend oder unangemessen sind.

Die Kenntnis dieser Richtlinien ist unerlässlich, um wirksame Anzeigen zu erstellen, die nicht nur die Aufmerksamkeit der Nutzer auf sich ziehen, sondern auch den Regeln von Facebook entsprechen.

Die Werbestandards von Meta mit weiteren Informationen findest du hier. Beschäftige dich EINGEHEND damit.

Denn hast du einmal Probleme mit deinem Werbekonto, kann dich das ein Vermögen kosten, wenn du keine Werbung schalten darfst.

Wer kann auf Facebook werben?

Grundsätzlich kann jeder auf Facebook werben, der ein Konto auf der Plattform hat. Dies umfasst sowohl Einzelpersonen als auch Unternehmen jeglicher Größe. Von kleinen Start-ups und lokalen Geschäften bis hin zu großen multinationalen Konzernen nutzen viele die weitreichenden Möglichkeiten der Werbung auf Facebook.

Ein wesentliches Merkmal von Facebook-Werbung ist ihre Zugänglichkeit. Du benötigst praktisch keine spezielle Ausbildung oder Kenntnisse, um eine Anzeige zu erstellen und zu schalten. Mit den verfügbaren Tools kannst du deine Zielgruppe definieren, dein Budget festlegen und den Erfolg deiner Anzeigen messen.

Aber nicht alle Inhalte auf Facebook dürfen beworben werden. Es gibt Regeln und Richtlinien, die eingehalten werden müssen. Dazu gehören die Facebook-Werberichtlinien, die unter anderem irreführende oder betrügerische Inhalte, Hassreden, diskriminierende Praktiken und gewalttätige oder auch grafische Inhalte verbieten.

Darüber hinaus müssen Werbetreibende die Gesetze und Vorschriften ihres Landes einhalten. Problematisch sind zum Beispiel immer Themen rund um Alkohol, Tabakprodukte und Glücksspiele.

Genauso ist es wichtig, bei jeder Art von Werbung ethische Standards einzuhalten und sicherzustellen, dass die Anzeigen den Nutzern einen Mehrwert bieten und nicht manipulativ oder schädlich sind.

Arten von zulässigen und unzulässigen Inhalten

Facebook hat strenge Regeln und Richtlinien in Bezug auf die Art der Inhalte, die auf seiner Plattform beworben werden dürfen. Diese wurden eingeführt, um sicherzustellen, dass alle Anzeigen auf Facebook sicher, respektvoll und positiv für die Nutzer sind.

Zulässige Inhalte (Auszug zur Orientierung)

Die meisten Arten von Produkten, Dienstleistungen und Inhalten können auf Facebook beworben werden, solange sie den Werberichtlinien entsprechen. Dies umfasst unter anderem (Auszug):

  • Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen, einschließlich Einzelhandel, E-Commerce, Apps, Software und mehr.
  • Veranstaltungen und Erlebnisse, wie Konzerte, Festivals, Online-Kurse, Webinare usw.
  • Gemeinnützige Organisationen und ihre Kampagnen.
  • Bildungsinhalte und -programme.
  • Politische Kampagnen und Botschaften, sofern sie den gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes entsprechen.

Unzulässige Inhalte (Auszug)

Es gibt aber auch bestimmte Inhalte, die auf Facebook nicht beworben werden dürfen. Dazu gehören unter anderem:

  • Illegale Produkte oder Dienstleistungen
  • Drogen, Tabakprodukte und Waffen
  • Inhalte, die Hassreden, Diskriminierung oder Gewalt fördern sowie die Politik schmähen
  • Inhalte, die falsche oder irreführende Behauptungen enthalten
  • Inhalte, die persönliche Daten von Personen offenlegen oder missbrauchen
  • Inhalte, die als störend, anstößig oder unangemessen angesehen werden können

Eine vollständige Übersicht der Inhalte, die unzulässig sind und zu Sperrungen führen können, findest du auf der Seite der Werberichtlinien unter „Unzulässige Inhalte“, „Täuschende Inhalte“, „Gefährliche Inhalte“ und „Anstößige Inhalte“.

Facebook hat das Recht, jede Anzeige zu entfernen, die es als unangemessen oder verstoßend gegen seine Richtlinien ansieht. Du solltest daher immer die neuesten Werberichtlinien von Facebook überprüfen, bevor du eine Anzeige erstellst.

Verbotene Themen: Was Meta bei Werbeanzeigen prüft

Nicht immer werden deine Inhalte sofort gesperrt, wenn etwas nicht passt. Aber sei dir darüber im Klaren, dass Facebook dich flaggt. Bekommen zu viele deiner Inhalte diesen Marker, steht dein Werbekonto bald auf der Abschussliste.

Als Faustregel kannst du dir die 10/1-Regel merken. 10 deiner Werbeanzeigen sollten ohne Beanstandungen durchgewinkt werden. Ist dann mal eine dabei, die zurückgewiesen wird, ist das kein Beinbruch. Aber die meisten deiner Anzeigen sollten es durch den Filter schaffen, um Vertrauen aufzubauen.

Das gilt insbesondere zu Beginn bei deinen ersten Anzeigen!

Bedenke bitte auch, dass Facebook dich in deiner Gesamtheit bewertet. Bist du zum Beispiel jemand, der permanent politische oder anstößige Inhalte in seinen Stories teilt, wirkt sich das auch auf dein Werbekonto aus.

Bleib also in jedem Fall immer professionell und halte dich von Content fern, der sich auf politische oder generell Themen bezieht, die man als anstößig oder polarisierend wahrnehmen könnte.

Problematische Themen

Hier findest du eine Liste mit Themen, die insgesamt schnell zu Sperrungen deiner Anzeigen oder deiner Accounts führen können:

  • Alkohol/Tabak
  • Automatischer Download
  • Brustvergrößerung
  • Cryptothemen
  • Sex/Dating (sexuell orientierte Bilder, Background Image) – offensichtlich nicht Family Friendly
  • direkte Tipps zu Finanzthemen (Anlageberatung)
  • Gewalt/Waffen
  • Glücksspiel
  • Schönheitsoperationen/Gesundheit/Behinderung
  • Coachingangebote, die etwas versprechen, z.B. heilen von Diabetes oder Gewinn von 5.000€ in 30 Tagen usw.
  • Verwendung automatischer Installationen
  • Versprechen von Einkommen
  • Unklares Business – nichts verschleiern
  • Low Quality E-Commerce – Soziale Signale, z.B. mit schlechten Bewertungen
  • Claims und Produkte, die als scammy eingestuft werden könnten, z.B. 10.000€ in 10 Tagen

Facebook schaut sich nicht nur deine Werbeanzeige selbst an, sondern auch, was dahinter liegt. Hat dein Shop zum Beispiel schlechte Bewertungen oder führst du unter deinen Werbeanzeigen sinnlose Diskussionen mit Hatern, stuft Facebook dieses Verhalten als nicht erwünscht ein.

Beachte also immer: Facebook möchte, dass Nutzer sich auf der Plattform wohl fühlen. Eine schlechte Website mit mangelhafter Performance kann schnell ein Grund werden, warum Facebook deine Aktivitäten als nicht seriös einstuft. 

Bedenke also immer: Facebook bewertet dich in deiner gesamten Außenwahrnehmung!

Problematische Aufmachung/Gestaltung – deine Creatives

Neben der reinen Angebotsbeschreibung in Form von Texten, sind natürlich auch die gestalterischen Elemente, die sog. Creatives, entscheidend, um mit Facebook keine Probleme zu bekommen.

Grundsätzlich gelten dieselben Themen als problematisch, die auch schon im vorherigen Kapitel aufgelistet sind. Dennoch gibt es weitere inhaltliche Zusammenhänge, die du an der Stelle beachten solltest und die du als Bild/Foto-/Video-Motive vermeiden solltest. So sind z.B. problematisch:

  • Vorher-Nachher-Bilder, insbesondere im Bereich abnehmen oder Geld verdienen
  • Unklare Linkziele mit mehrfacher Weiterleitung (Gruppen-Weiterleitungen)
  • Tier-Motive mit eindeutigem Bezug zu nicht artgerechter Haltung
  • Gifs mit Animationen
  • Low Quality Bild-Material bei Fotos und Videos
  • zu viel nackte Haut
  • Facebook Logos und Icons; du darfst nicht suggerieren, dass du von Facebook kommst
  • Texte mit Grammatikfehlern
  • medizinische Ratschläge
  • Flüche und andere vulgär anmutende Bild/Textelemente
  • Mauscursor, der suggeriert, dass geklickt werden kann
  • Buttons, wie Playbutton einblenden
  • QR-Codes
  • Behauptungen und Garantien, die du nicht beweisen kannst
  • Attribute outcallen, die sich auf targetierbare Eigenschaften beziehen, z.B. „Du bist verheiratet”, “Du bist Single” usw.

Bei der Gestaltung deiner Creatives gilt generell: Am besten kein Text im Bild. Wenn nicht anders möglich, dann sollten nicht mehr als 20% der Bildfläche mit Text versehen sein.

 

Meta prüft deine Landingpage – Was darf drauf, was nicht

Werbeanzeigen sind nicht das Einzige, was Facebook sich im Rahmen der Prüfung deiner Ads anschaut. Grundsätzlich gilt alles, was oben beschrieben ist, auch für deine Landing- und Webpages.

Scammy und unseriöse Angebote werden sofort sanktioniert. Achte zusätzlich darauf, dass Folgendes nicht fehlt bzw. nicht zu einer schlechten Nutzererfahrung führt:

  • Datenschutzerklärungen dürfen in Formularen nicht automatisch angehakt sein
  • leere Seiten ohne Inhalte
  • Scammy Popups
  • Landingpage lädt nicht oder enthält Fehler
  • Formulare, auf denen nicht eindeutig angegeben ist, wofür das ist und was du gerade ausfüllst
  • Direkte Abfrage personenbezogener Daten: E-Mail, Name, Adresse usw.
  • Mismatches in der Bezeichnung der Domain in der Ad und der Domain auf die verwiesen wird – achte darauf, dass alles gleich benannt wird
  • Unrealistische Versprechen, die z.B. ein eBook lösen kann

Generell gilt: Achte darauf, dass technisch alles funktioniert, alles sauber und konsistent benannt ist und Nutzer genau das bekommen, was du in deiner Ad versprochen hast.

Pro-Tipp: dein Backup-Plan

Selbst wenn du dich an die Regeln hältst, kann es passieren, dass Facebook dich temporär sperrt. Sichere dir deshalb mehrere Varianten von Domains deines Namens oder Shops. So bist du immer in der Lage, Werbung schalten zu können.

Konsequenzen bei Verstoß gegen die Werberichtlinien

Die Nichteinhaltung der Werberichtlinien kann ernsthafte Folgen für dich haben. Facebook nimmt die Einhaltung seiner Richtlinien sehr ernst und hat eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um Verstöße zu ahnden.

Ablehnung von Anzeigen

Die erste und unmittelbarste Konsequenz eines Verstoßes gegen die Werberichtlinien ist die Ablehnung der betreffenden Anzeige. Facebook überprüft alle Anzeigen vor ihrer Veröffentlichung, um sicherzustellen, dass sie den Richtlinien entsprechen. Wenn eine Anzeige als nicht konform eingestuft wird, wird sie nicht zugelassen.

Orientiere dich hier immer an der 10/1-Regel! Zu viele abgelehnte Werbeanzeigen haben weitere Konsequenzen!

Account-Suspension

Bei wiederholten oder schweren Verstößen gegen die Werberichtlinien kann Facebook dein Werbekonto sperren. Dies bedeutet, dass du keine weiteren Anzeigen mehr über dieses Werbekonto schalten kannst. 

Geht die Sanktion noch weiter, kann u. U. auch dein gesamtes Business Konto eingefroren werden. In dem Fall kannst du auch über weitere Werbekonten keine Ads mehr schalten. 

Vermeide also Verstöße unter allen Umständen.

 

Hilfebereich: Berufung einlegen und manuelle Überprüfung anfragen

Wenn eine Anzeige abgelehnt wird oder ein Werbekonto gesperrt ist, hast du das Recht, Berufung einzulegen und eine

 Überprüfung zu beantragen. Hier kommst du zum Support für Unternehmen, wenn du einmal Probleme haben solltest. In der Regel bekommst du innerhalb von 24 Stunden eine Antwort.

Wichtige Hinweise bei der Einreichung einer Prüfung

Der erste Schritt besteht darin, eine Prüfung deiner Werbeanzeigen anzufragen. Behalte hier im Hinterkopf, dass sich dann ein echter Mensch mit deiner Werbeanzeige befassen wird.

Du füllst dazu das entsprechende Online-Formular auf der Support-Seite aus.

Erkläre hier sehr ausführlich, warum du glaubst, dass eine Ablehnung deiner Werbeanzeige ungerechtfertigt ist. Bleib dabei höflich und sachlich. Es bringt an der Stelle nichts, wenn du dich lauthals beschwerst und auf irgendein Recht bestehst.

Formuliere in jedem Fall dazu, dass es nie deine Absicht gewesen ist, Regeln zu brechen und dass du ein Interesse daran hast, dass alle Nutzer auf Meta ein gutes Erlebnis haben.

Entscheidend ist ebenfalls, dass du auch in Zukunft immer bemüht sein wirst, dich an die Richtlinien zu halten und diese dazu regelmäßig studieren wirst.

 

Vielleicht grummelt es gerade in deiner Magengrube und du denkst dir: Warum soll ich hier so dermaßen zu Kreuze kriechen?

Behalte bitte immer im Hinterkopf: Facebook braucht dich nicht! Du brauchst Facebook, wenn du Menschen mit Werbung erreichen möchtest!

Werbekonto-SOS: Mit einem Agency Account Ads schalten, trotz Sperrung

Es gibt eine Reihe von Gründen, warum du selbst kein Werbekonto betreiben kannst oder willst. Vielleicht bist du einfach auch immer wieder von Sperren betroffen, die du nicht nachvollziehen kannst.

Für alle mit Problemen haben wir eine gute Nachricht: Nutze unseren exklusiven Partner und hol dir ein Werbekonto bei unserem Agenturdienstleister OrangeTrail. So kannst du kurzfristig wieder Werbung schalten.

Für alle mit Interesse an unserem Agentur-Account-Angebot: Meldet euch einfach via Instagram bei uns. Ihr erhaltet umgehend eine Antwort und wir machen euch ein Intro.

 

Mit uns sicher Meta Werbung schalten

Du weißt nun, worauf du bei der Erstellung von Werbeanzeigen achten musst.

Wenn du persönliche Unterstützung bei der Einrichtung deines Werbekontos oder beim Anlegen deiner ersten Ads möchtest, dann melde dich gern bei uns. 

Unsere 8FigureAcademy ist eine moderne Mentoring-Plattform, die unglaublich viel Wert auf die Community legt. Jeder unserer Studierenden bringt individuelle Stärken und Schwächen mit, eine Herausforderung, der wir uns gerne stellen, um jedem von dem Punkt aus weiterzuhelfen, wo er gerade steht.

Deshalb bieten wir nicht nur Einsteigern, sondern auch erfahreneren E-Commerce-Unternehmern Unterstützung in allen unternehmerischen Bereichen, in dem sie von uns Mentoren lernen und sich mit Gleichgesinnten vernetzen können. Werbeanzeigen sind heute Standard, um Produkte online zu verkaufen. 

Die 8figuredreamacademy ist darauf ausgerichtet, individuelle Unterstützung und Anleitung für den Aufbau und das Wachstum eines erfolgreichen E-Commerce-Business zu bieten.

Jeder unserer Coaches ist bereits erfolgreich im E-Commerce und verfügt über fundiertes Fachwissen und praktische Erfahrung in verschiedenen Bereichen.

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